Franz-Miltenberger-Gymnasium

Aktivitäten

Ausdauernde Leistung beim Wettbewerb „Experimente antworten“

In der dritten Runde im Schuljahr 2018/19 waren unter dem Titel „Ins rechte Licht gerückt“ verschiedene Experimente schwerpunktmäßig mit physikalischen Hintergrund durchzuführen. Zunächst musste aus einer Pappröhre und Objektträgern ein Untersuchungsgerät gebastelt werden. Mit diesem sollte eine CD-Hülle oder der Himmel betrachtet werden. Bei der Betrachtung von Spiegelungen im Wasser z.B. in einem dunklen flachen Gefäß, das auf dem Boden steht, war es möglich anstatt des selbst gebauten Geräts einen Polarisationsfilter zu verwenden. Durch Drehungen der Geräte ergaben sich jeweils Helligkeitsunterschiede, deren Zustandekommen in den verschiedenen Ansätzen genauer analysiert und zu beschreiben werden sollte.
Yannick Karges aus der Klasse 7a nimmt seit dem Eintritt ins Gymnasium ohne Unterbrechung am Landeswettbewerb des Staatsinstituts für Schulqualität und Bildungsforschung „Experimente antworten“ teil. Auch für seinen inzwischen neunten Lösungsvorschlag bekam er eine Urkunde überreicht. Zu Beginn des Schuljahres erhielt er einen Sonderpreis des Staatsministeriums und wurde zur Verleihung ins Deutsche Museum in München eingeladen. 

Yannick Karges

Eine Idee – zwei Ziele
Die 10. Klassen des Franz-Miltenberger-Gymnasiums nehmen am Tag des Wanderns teil

Die Verbindung ist das Erwandern von zwei vor der „Schultüre“ gelegenen besonderen Biotopen und dabei viel über die Besonderheiten dieser einzigartigen Landschaften zu erfahren. Sowohl der Lösershag bei Oberbach als auch das Schwarze Moor in der Hohen Rhön gehören zu den Kernzonen des UNESCO-Biosphärenreservats Rhön. Beide Flächen stehen unter besonderem Schutz. Dort ist die Natur sich selbst überlassen und darf wachsen wie sie mag. Diese Kernzonen dienen als Schaufenster der Natur und vermitteln wie die Rhön ohne das Handeln des Menschen aussehen würde.
Der Lösershag wird seit mehr als 60 Jahren nicht mehr genutzt und bleibt sich selbst überlassen. In diesem Urwald entstehen so skurrile Baumformen, mikadoartig übereinander liegende Bäume oder die Vielzahl von Kleinstlebewesen, die sich dort wohlfühlen und an der Zersetzung beteiligt sind. Das Totholz ist Lebensraum für viele Arten. Totholzreichtum ist das Charakteristikum des Urwaldes. Die Höhlen, die durch Pilze (Fäulnis) oder Spechte entstehen, bieten Brutplatz, Tagesversteck, Schlafplatz oder Winterquartier. Die im Gipfelbereich schwer zugänglichen und daher sowieso wirtschaftlich nicht nutzbaren Bereiche zeigen die die natürlichen Waldgesell-schaften, wie den Linden-Ahorn-Blockschuttwald oder in den Randlagen den Hainsimsen-Buchenwald und den Bach-Erlen-Eschenwald mit seinem charakteristischen Unterwuchs.
Basaltblockfelder sind Zeugen des Vulkanismus, der das Landschaftsbild der Rhön prägte. Durch Erosion wurden die Basaltlager freigelegt. Heute siedeln viele verschieden Flechten und Moosarten auf dem felsigen Untergrund.

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Das Schwarze Moor dagegen ist praktisch unbewaldet. Der Boden besteht aus den unvollständig zersetzten Pflanzenresten (Torf). In Bulten und Schlenken steht das Wasser. Das Torfmoos als Charakterart des Hochmoores ist an die extremen Umweltverhältnisse angepasst. Es zersetzt sich von unten her, wächst oben weiter und kann das bis zu 20-fache des Eigengewichts an Wasser speichern. Das saure und nährstoffarme Wasser ist eine Lebensbedingung, die besondere Anpassungen erfordert. Der Sonnentau ist als fleischfressende Pflanze bekannt. Hier wird die Stickstoffarmut durch das Eiweiß im Insektenkörper ausgeglichen. Zwergsträucher wie die Moosbeere, die Rauschbeere oder die Krähenbeere bilden Zwergwuchs aus. Das Wollgras fällt durch den Blütenstand auf, der nach der Blütezeit als Wollschopf auffällt.

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Die Schüler erlebten die Rhön an einen zwar sonnigen, aber windigen und kühlen Tag (Eisheiliger Bonifaz!). Bei der Mittagrast dieser Ganztagestour am Drei-Länder-Eck konnten sie sich ausgiebig stärken. Der Aussichtsturm bot eine Fernsicht bis zur Wasserkuppe und auf der Fahrt über die Hochrhönstraße bis zu den Gleichbergen und dem Thüringer Wald. Zu dieser inzwischen im Programm fest etablierten Exkursion gehört ein abschließender Test. (Margarita Huppmann-Fronczek)
 

Eine glänzende Erscheinung

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Erfolgreiche Teilnehmer: Finja Lindner (5b), Yannick Karges (7a) und Phil Patzer (5b)

In der zweiten Runde des Wettbewerbs „Experimente antworten“, der vom Bayerischen Staatsministerium für Bildungsqualität und Unterrichtsforschung ausgeschrieben wurde, befassten sich Schüler des Franz-Miltenberger-Gymnasiums Bad Brückenau mit Experimenten rund um das Kupfersulfat. Sie erhielten für ihre sorgfältige Bearbeitung der Aufgaben und deren Dokumentation Urkunden, die ihr erfolgreiches Vorgehen würdigen. Yannick Karges aus der Klasse 7a beteiligt sich schon seit der 5. Klasse an diesem Wettbewerb und auch für Finja Lindner und Phil Patzer, beide aus der Klasse 5b, ist es schon die zweite Teilnahme . Für besonders gute und kreative Lösungen gab es zusätzlich ein kleines Präsent, einen Schlüsselanhänger mit Magnetitkristallen. Die Fachbetreuerin Margarita Huppmann-Fronczek überreichte die Urkunden und das Präsent.
In den Versuchen wurden verschiedene Ansätze getestet. So wurde die Frage gestellt, was passiert, wenn man Kupfersulfatlösung, Waschsoda und eine Traubenzuckerlösung mischt und erhitzt? –Als Antwort konnten die Experimentatoren festhalten, dass sich die blaue Lösung zu orange verfärbt. Wie verhalten sich jetzt eigene Ansätze wie eine Marmeladenlösung, Honiglösung oder Eiklar? Das Ergebnis lautet, dass sich zuckerhaltige Lösungen orange verfärben und nichtzuckerhaltige Lösungen blau bleiben.
Weiter stellten die „Forscher“ Hefelösungen her. Gaben sie das Kupfersulfat dazu, beobachten sie eine hemmende Wirkung auf die Hefepilze. Die Hefe betreibt eine alkoholische Gärung, die an den Gasblasen (Kohlenstoffdioxid) zu erkennen ist. Beim Ansatz mit Kupfersulfat blieb die Bildung der Gasbläschen weitgehend aus. Darüber hinaus ließen die Teilnehmer aus Zucker- und Salzlösungen Kristalle wachsen, deren Struktur sich durch das Teilchenmodell gut erklären ließ. In einer anderen Versuchsreihe, wobei Stahlwolle mit Kupfersulfatlösung zusammengebracht wurde, entstand reines Kupfer. Allerdings verhinderten Hefezellen aus der vorhergehenden Suspension diese Reaktion.
Mit Elan geht es in die dritte Runde im Schuljahr 2018/19, die Aufgaben sind gerade eingetroffen.
 

Tee und Fairtrade

Schüler der Klasse 9a und 9b befassten sich mit dem Thema Tee und Fairtrade. Dabei zeigte eine Klasse auf, wie viele Schritte nötig sind bis aus den gepflückten Teeblättern ein gebrauchsfertiger Tee wird. So konnte geklärt werden, was weißer, grüner oder schwarzer Tee bedeutet. Tees ohne Tein, einem koffeinähnlichem Inhaltsstoff, sind dann Früchte- und Kräutertees bzw. der aus Südafrika kommende Rooibos Tee.
Die andere Klasse stellte die zehn Standards des fairen Handels vor. Dabei wurden verschiedenen Gütesiegel verglichen und die Aussage, was Fairtrade bedeutet, diskutiert. Die Aufschriften der Tees von unterschiedlichen Firmen wurden miteinander verglichen. Währenddessen probierten die Schüler verschiedene Teesorten und erfuhren Details zur „Ostfriesischen Teekultur“, wo der Tee auf Kluntjes aufgegossen und mit Sahne verfeinert wird.
 

Teesorten fair gehandeltTeegenuss
Teesorten fair gehandeltTeegenuss

Junge Forscher am Franz-Miltenberger-Gymnasium testen Tintenkiller

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v.l.n.r. Yannick Karges, Phil Patzer, Finja Lindner, Angelina Schleicher und Sofia Brixel

Bild fotografiert von Margarita Huppmann-Fronczek

Kreative Schüler können sich ihren Tintenkiller selbst herstellen. Dies galt es jedenfalls zu testen im Wettbewerb „Experimente antworten“ des Bayerischen Staatsinstituts für Schulqualität und Bildungsforschung. Motiviert von der Fachbetreuerin Biologie Margarita Huppmann-Fronczek testeten und dokumentierten die Teilnehmer verschiedene farbige Tinten, die mithilfe verschiedener Stoffe wie Knödelhilfe, Natron und Zitronensäure im Vergleich zu einem käuflichen Tintenkiller untersucht werden sollten.

Zauberstifte

Außerdem konnte in einer weiteren Versuchsbeschreibung gezeigt werden, dass z.B. Zauberstifte oder schwarze Faserschreiber sich aus mehreren Farben zusammensetzen. In Experiment trennen sich die Farben in einer Chromatografie, weil die Farbpigmente unterschiedlich schnell transportiert werden. So konnten bunte Farbringe auf weißem Filterpapier entstehen. Schließlich galt es selbst Zaubertinte herzustellen und dazu eine spannende Fotogeschichte zu erfinden.

Die fünf Gymnasiasten erwarteten schon sehnlichst die Ergebnisse der eingereichten Arbeiten. Alle erhielten eine Urkunde für ihren großen Erfolg beim Experimentieren und nahmen die neuen Aufgaben für die zweite Runde neugierig entgegen. Schon mehrfach ausgezeichnet wurden Yannick Karges, Klasse 7a sowie Sofia Brixel und Angelina Schleicher, beide Klasse 6a. Aus der 5b bewiesen Finja Lindner und Phil Patzer großes Geschick.

Energieversorgung und -konsum heute und morgen

  

GruppeImpulsvortrag

Das Franz-Miltenberger-Gymnasium Bad Brückenau nahm an MINT-Projekttagen der Initiative Junge Forscherinnen und Forscher teil

Am 17. und 23. Oktober 2018  tauchten die Bad Brückenauer Gymnasiasten der 10 Jahrgangsstufe ins Thema Energie ein. „Day after tomorrow – Energieversorgung und Energiekonsum heute und morgen“ heißen die Projekttage, mit denen die Initiative Junge Forscherinnen und Forscher e.V. (IJF) Schülerinnen und Schüler für das Thema begeistert. Sie lernen Abläufe, Technologien und gesellschaftliche Aspekte der Energie kennen - so wie es heute ist und vielleicht in Zukunft sein könnte. Das naturwissenschaftliche Team der Initiative nimmt die Jugendlichen zwei Tage lang mit in die Welt der Technologie und Zukunft. Nach einem Einführungsvortrag dürfen sie an Experimentierstationen selbst aktiv werden und die Schlüsseltechnologie Energie hautnah erleben.

Keine Zukunft ohne Energie

Ohne Energie ist unser Leben nicht denkbar. Unser Lebensstandard ist abhängig von der Energie, die uns zu Verfügung steht und der steigende Energiebedarf stellt uns nicht nur vor logistische, sondern auch vor ökologische Herausforderungen. „Wir müssen neue Technologien finden, um unseren Energiekonsum zu minimieren, effizienter zu machen und sich regenerativer Energiequellen nachhaltig zu bedienen“, weiß Dr. Brenda Pfenning, Bereichsleitung Bildung der IJF. „Nur durch kompetente junge Menschen kann der dafür notwendige Wandel mitgetragen und -gestaltet werden.“

StationsarbeitKostenfreie Projekttage

Wie spannend und faszinierend MINT-Themen sind, erlebten in den vergangenen Jahren bereits hunderte Schülerinnen und Schüler in ganz Bayern, an deren Einrichtungen die Initiative zu Gast war. Ziel der lehrplanergänzenden Angebote ist, Jugendlichen bayerischer weiterführender Schulen den Spaß an der Sache zu vermitteln und sie zu motivieren, sich mit teilweise ganz neuen Berufsperspektiven auseinanderzusetzen. Dabei wird durch den gendersensitiven Bildungsansatz auch ganz konkret darauf geachtet, Mädchen einzubeziehen. Durch diese Maßnahmen möchte die IJF den Technologie-Standort Bayern auf die Dauer stärken. Die Projekttage richten sich an Schülerinnen und Schüler ab der achten Jahrgangsstufe. Sie finden in Abstimmung mit dem Bayerischen Kultusministerium und durch Unterstützung des Europäischen Sozialfonds (ESF) in Bayern statt. Letzterer fördert die Initiative, weshalb die Teilnahme für bayerische Schulen kostenfrei ist.

SUPERPREIS für YANNICK KARGES

superpreisfranz_miltenberg_gymnasium_bad_brueckenauYannick Karges, Schüler der Klasse 7a am Franz-Miltenberger-Gymnasium Bad Brückenau gehörte zu den 55 Besten in Bayern, die im Schuljahr 2017/18 am Wettbewerb „Experimente antworten“ teilgenommen hatten. In drei Aufgabenrunden meisterte er jeweils hervorragend die zu lösenden Versuchsaufgaben und wurde immer mit einer Urkunden und einem kleinen Präsent für seine besondere Ausdauer und den herausragenden Erfolg belohnt.
Am 12.10.2018 durfte er in einer Feierstunde in München im Deutschen Museum einen Sonderpreis entgegen nehmen. Im Ehrensaal hielt Frau Carolina Trautner, Staatssekretärin und Vertreterin des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus eine Laudatio und überreichte die Urkunde zum Sonderpreis. Zu jedem Schüler oder Schülerteam stellte sie die Besonderheiten in den eingereichten Arbeiten heraus. In einem Paket erhielt Yannick eine Heimlaborausstattung aus Glas, die von der Firma Hedinger gestiftet wurde. Darüber hinaus hörten die jungen Forscherinnen und Forscher einen Gastvortrag von Herrn Prof. Dr. Jürgen Teichmann, ehemaliger Museumsdirektor des Deutschen Museums und Physikhistoriker, über das geniale Experiment von Galileo Galileis zu den Fallgesetzen. Dieser machte auch Versuche am schiefen Turm in Pisa und stellte die Frage in den Raum ob man mit einer Art Sprungschanze experimentieren kann. Ein Imbiss in den Ausstellungsräumen der Physik rundete diesen Vormittag ab.
Der freie Eintritt ins Deutsche Museum bot anschließend die Möglichkeit gleich mehr über außergewöhnliche Experimente und spannende Vorführungen und Themen zu erfahren. Trotz Umbau-und Modernisierungsarbeiten im Museum konnte man auf sechs Ebenen seinen Wissensdurst stillen.

LOSGLÜCK

Kurz nachdem der Preisträger Yannik Karges, Klasse 7a, wieder zuhause war, erfuhr er von seinem Losglück. Aus den 55 Teilnehmern wurden Schüler ausgelost, die zu einen Workshop eingeladen werden. So fährt Yannik in den letzetn drei Tagen vor den Herbstferien nach Regensburg. Die Thematik FEUER schien ihm vielversprechend, weshalb er dieses Angebot auswählte.

Die Fachschaft Biologie wünscht ihm viel Spaß beim Experimentieren mit Gleichgesinnten.

Freude am Experimentieren

1059_expJedes Schuljahr gibt es den Wettbewerb Experimente antworten. Dreimal im Jahr werden zentral Aufgaben gestellt, die die Schüler selbstständig bearbeiten. Seit den Schuljahr 2012  nehmen immer wieder Schüler, vorrangig aus den 5 . und 6.Klassen teil.

Details unter: www.experimente-antworten.bayern.de